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3 Generationen - 70 Jahre Familientradition -
neu interpretiert

Es gibt Momente im Leben, die bleiben.
Für mich sind es die Geschichten meiner Mutter über ihre Kindheit auf Sizilien.

Wie sie als kleines Mädchen im Imbiss ihrer Mutter stand – meiner Nonna.
 

In den 1950er und 60er Jahren.
Und half, Arancini zu formen. Zusammen mit ihren Geschwistern.

Meine Nonna machte Arancini für die Menschen in ihrem Dorf.


Jeden Tag.
Für die Minenarbeiter.
Schwefel. Salz. Harte Arbeit.
Für Menschen, die einen langen Tag hinter sich hatten –

und mehr brauchten als nur Essen.

 

Dann kam mein Vater.
Sie zogen zusammen nach Deutschland.
Ein neues Leben.


Aber eines nahm meine Mutter mit: das Arancini-Rezept.

Nicht aufgeschrieben.
Nicht in Mengenangaben.
Sondern in ihren Händen.
In der Art, wie sie den Reis formte.


In der Sorgfalt, mit der sie jede Kugel behandelte.

Sie machte sie nicht mehr für ein ganzes Dorf.
Sondern für uns. Ihre Familie.

Und ich saß daneben und schaute zu.
Wie meine Mutter den Reis formte.
Wie sie die Füllung einarbeitete.
Keine Hektik. Keine Erklärungen.
Einfach machen.

​

Sie lehrte es mir –

so wie ihre Mutter es ihr gelehrt hatte.


Ohne Worte.
Nur durchs Zeigen.

​

Als Kind dachte ich:
Das will ich auch machen. Für andere.

Aber das Leben hatte andere Pläne.

Ausbildung. Konzern. Vertrieb.
25 Jahre lang.
Erfolgreich, strukturiert, effizient.

 

Aber dieser Gedanke – Arancini – blieb.
Nicht als Nostalgie.
Nicht als Flucht.


Eher wie ein Hintergrund-Rauschen, das nie aufhört.

Bis ich merkte:
Jetzt oder nie.

Also mache ich es.


Aber nicht genau wie meine Nonna.
Nicht so, wie meine Mutter sie für die Familie machte.

Sondern auf meine Art.

 

Meine Nonna machte Arancini für ihr Dorf.
Meine Mutter für ihre Familie.
Ich mache sie für Menschen – überall.

 

Nicht nur sizilianisch.
Sondern so, wie Leben schmeckt:

Herzhaft. Süß. Klassisch. Modern.

Neu interpretiert.

Weil Essen keine Grenzen hat.

 

Und weil ich nach 25 Jahren Konzern genug Diskussionen

über „Authentizität“ gehört habe.

​

ARANCINO - The Taste of Living -

ist kein Museum.

Es ist Tradition – über drei Generationen.
Von Sizilien nach Deutschland.
Von einem kleinen Imbiss in die Welt.

 

Meine Nonna wäre vielleicht überrascht.
Meine Mutter lächelt schon –
weil sie es in meinen Händen erkennt.

 

Denn sie beide wussten:
Tradition ist nicht das Festhalten an Altem.
Tradition ist das Weitergeben von Werten – in neuer Form.

 

ARANCINO – 70 Jahre Familientradition.
Drei Generationen. Heute neu interpretiert.

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